Autor Thema: Wie schützen sich Giraffen vor Wölfen?  (Gelesen 17687 mal)

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Offline Curious

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Re: Wie schützen sich Giraffen vor Wölfen?
« Antwort #60 am: 31. Mai 2015, 16:42:24 »
Transformierte oder gar nicht erst geschaffene Gewalt sehe ich auch als Chance zu mehr Frieden.

Ich weis nur nicht ob "unnational Thinking" die zu Gewalt führt, wirklich nicht teil eines natürlichen Menschen ist. Abgesehen von Walter Wink der den Grund für gewalttätige Dominanzstrukturen vor 5-10.000 Jahren sieht (als wir Städte in Europa gründeten), sehe ich halt auch das es früher auch Gewalt gab. Bei der Ausrottung der Neandertaler oder der existenz uncivilizierter Gewalttätiger Kulturen wie den Waorani.

Offline Tany

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Re: Wie schützen sich Giraffen vor Wölfen?
« Antwort #61 am: 31. Mai 2015, 19:50:00 »
Transformierte oder gar nicht erst geschaffene Gewalt sehe ich auch als Chance zu mehr Frieden.

Was verstehst Du unter transformierte oder gar nicht geschaffene Gewalt?

Kannst Du das bitte anhand eines Beispiels ausführen?


Ich weis nur nicht ob "unnational Thinking" die zu Gewalt führt, wirklich nicht teil eines natürlichen Menschen ist. Abgesehen von Walter Wink der den Grund für gewalttätige Dominanzstrukturen vor 5-10.000 Jahren sieht (als wir Städte in Europa gründeten), sehe ich halt auch das es früher auch Gewalt gab. Bei der Ausrottung der Neandertaler oder der existenz uncivilizierter Gewalttätiger Kulturen wie den Waorani.


1) Ok - Du weißt es nicht (was meinst Du mit "unnational Thinking"?) Kannst Du es iwie mit Sicherheit herausfinden?

2) Angenommen, es wäre so - was würde das für Dich bedeuten?

3) Angenommen, es wäre nicht so - was würde das für Dich bedeuten?

Mir fehlt der praktische Bezug.

Kannst Du bitte erläutern, worum es Dir praxisbezogen - in Bezug auf Dein alltägliches (Er)leben geht?



« Letzte Änderung: 31. Mai 2015, 19:53:25 von Tany »
Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort.
Dort treffen wir uns.

Dschalal ad-Din Rumi

Offline Curious

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Re: Wie schützen sich Giraffen vor Wölfen?
« Antwort #62 am: 22. August 2015, 18:25:19 »
Antworten mit "***"

Transformierte oder gar nicht erst geschaffene Gewalt sehe ich auch als Chance zu mehr Frieden.

Was verstehst Du unter transformierte oder gar nicht geschaffene Gewalt?

Kannst Du das bitte anhand eines Beispiels ausführen?

*** "nicht geschaffene gewalt" ist für mich wenn jemand aufgrund einer situation gar nicht erst Urteile bildet und daher erst gar keine Wut und die darauf möglicherweise folgenden gewalt (Handlungen, ausgesprochene Urteile)

"Transformierte Gewalt" heißt für mich wenn bereits Urteile/Wut da sind, diese aufzulösen (z.b. Empathie)


Ich weis nur nicht ob "unnational Thinking" die zu Gewalt führt, wirklich nicht teil eines natürlichen Menschen ist. Abgesehen von Walter Wink der den Grund für gewalttätige Dominanzstrukturen vor 5-10.000 Jahren sieht (als wir Städte in Europa gründeten), sehe ich halt auch das es früher auch Gewalt gab. Bei der Ausrottung der Neandertaler oder der existenz uncivilizierter Gewalttätiger Kulturen wie den Waorani.


1) Ok - Du weißt es nicht (was meinst Du mit "unnational Thinking"?) Kannst Du es iwie mit Sicherheit herausfinden?

*** im wesentlichen meine ich damit Wolfssprache und nutzte die Worte unnatural Thinking aus einem Rosenberg Video "anger is a natural feeling created by unnatural thinking". Letztendes weis ich nicht was konkret du unter "mit sicherheit herausfinden meinst", da es ein subjektives Werturteil ist und die Frage erfüllt mein Bedürfnis nach Leichtigkeit und Klarheit nicht. Ich will schlicht mehr Infromationen darüber zusammentragen und hoffte jemand antworte und könnte Quellen, Informationen, Meinungen liefern die zu mehr Klarheit führen würden.

2) Angenommen, es wäre so - was würde das für Dich bedeuten?
*** Ob es "mit Sicherheit heraufindbar" ist weiß ich nicht, weiß auch nicht wie du es definierst. Es ist mir auch egal ob das jemand mit "mit sicherheit herausfindbar" definiert oder nicht. Mehr Sicherheit durch mehr Infrormationen bedeutet für mich eben das: Sicherheit. Im Sinne einer Klarheit darüber in wie weit ich der GfK Vertrauen möchte.

3) Angenommen, es wäre nicht so - was würde das für Dich bedeuten?
*** siehe 2


Kannst Du bitte erläutern, worum es Dir praxisbezogen - in Bezug auf Dein alltägliches (Er)leben geht?

*** Die Frage impliziert das ich ein praktisches Beispiel oder dazugehöriges alltägliches (Er)leben hätte. Da das nicht der Fall ist kann ich diese Frage auch nicht beantworten. Ich will jedoch interlektuell die GfK tiefer verstehen um die Anwendbarkeit, die Art der Anwendbarkeit und damit meine Ausprägung der Nutzung und des Vertrauen zu evaluieren und daraufhin bestimmen wo, wann wie und in wie weit ich die GfK verwenden möchte. Dafür möchte ich zu den jeweiligen Themen Meinungen, Quellen, Referenzen zu Aussagen von Rosenberg oder Historischen, Anthropologischen, Psychologischen etc. Verweisen.

Beispielsweise lese ich jetzt William Ury, The Third Side. Darin wird näher auf die Veränderung des Menschlichen Denkens und Handelns bei/durch beginn des Niederlassens und Ackerbauens eingegangen. Informationen / Quellen wie darin sind es die mir weiterhelfen.


« Letzte Änderung: 22. August 2015, 18:27:08 von Curious »

Offline Tany

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Re: Wie schützen sich Giraffen vor Wölfen?
« Antwort #63 am: 02. Juli 2017, 12:06:58 »
Is schon ne Zeit lang her - wer weiß, wie es bzw. Du Dich seither entwickelt hast ^^

Zitat
Die Frage impliziert das ich ein praktisches Beispiel oder dazugehöriges alltägliches (Er)leben hätte. Da das nicht der Fall ist kann ich diese Frage auch nicht beantworten. Ich will jedoch interlektuell die GfK tiefer verstehen um die Anwendbarkeit, die Art der Anwendbarkeit und damit meine Ausprägung der Nutzung und des Vertrauen zu evaluieren und daraufhin bestimmen wo, wann wie und in wie weit ich die GfK verwenden möchte. Dafür möchte ich zu den jeweiligen Themen Meinungen, Quellen, Referenzen zu Aussagen von Rosenberg oder Historischen, Anthropologischen, Psychologischen etc. Verweisen.

Du scheinst gfK auf einer rein rationalen Ebene verstehen zu wollen. Das funktioniert nicht.

Das Vertrauen kommt mit der "Anwendung". Mit anderen Worten: learning by doing.

Ich nehme mal Honig, um es zu verdeutlichen. Du kannst Dich informieren, wo die Honogbiene heimisch ist, wie sie lebt, wie sie Honig herstellt.

Du kannst Dir auch Bilder von Bienen, Blumen, den Behausungen der Bienen und Honig anschauen - Dich informieren, welche Konsistenz er hat u.s.w.

Wie er schmeckt, weißt Du dann immer noch nicht - dazu ist es notwendig, dass Du ihn kostest.

« Letzte Änderung: 10. Juli 2017, 22:34:21 von Tany »
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Dort treffen wir uns.

Dschalal ad-Din Rumi