Autor Thema: Schützender Zwang  (Gelesen 1456 mal)

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Schützender Zwang
« am: 01. Juni 2015, 16:35:02 »
Frage zum schützenden Zwang. Hoffe das Forum passt einigermaßen.

https://www.youtube.com/watch?v=KZG-iMRw6Jc

Hier heißt es am Ende, schützender Zwang wird immer mit dem Endziel des Dialoges angewand.

Ist das wirklich immer so? Hat Marshall Rosenberg dazu etwas gesagt?

Z. B. Wenn jemand ungebeten Kontakte ausführt ("Stalked") und dieser abgebrochen werden soll und man sich an die Polizei wendet; kann es dann nicht auch ein anderes Endziel haben, wie in diesem Fall Kontaktabbruch?

Z. B. Nr. 2: Jemand möchte Partou nicht in GfK sprechen oder antworten. Er/Sie interessiert sich nur für eigene Bedürfnisse. Z. B. Rektor gibt Verweis für Kaugummikauen. Wäre hier die schützende Gewalt ein Einspruch und das zurücknehmen des Verweises, ohne weiter auf Dialog mit dem Rektor zu bauen, weil der z.b. sich willentlich gegen GfK ausgesprochen hat und das Strafsystem als Stategie gutheißt und auch nicht seine Gefühle / Bedürfnisse preisgeben will?

Z. B. Nr. 3: Ein Polizist wird beschossen. gezielt den Angreifer zu verwunden ist vielleicht nicht möglich. Kann hier die schützende Gewalt auch das töten sein, nachdem dann mit der Person kein Dialog mehr möglich ist?

Oder hat jemand ein anderes Beispiel wo schützender Zwang angewand wird ohne das danach Dialog erwünscht oder nötig oder möglich ist?
« Letzte Änderung: 01. Juni 2015, 16:37:21 von Curious »