Gewaltfrei im Norden

10. September 2010, 04:16:01
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Autor Thema: Hören was der andere sagt  (Gelesen 4297 mal)
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Claudia
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« am: 14. September 2007, 13:43:15 »


Egal was jemand sagt: Wir hören nur darauf, was er

a. beobachtet
b. fühlt
c. braucht
d. erbittet


Rosenberg stellt die These auf:
Hören Sie auf das, was andere Menschen brauchen, und nicht auf das, was sie über Sie denken.


Als Beispiel nimmt er einen Mann, der einem Nachbarn in einer Notfallsituation seinen neuen Wagen geliehen hat.


Seine Frau sagt: Du bist ein Dummkopf, dass Du einem völlig Fremden vertraust.

Würde er diese Nachricht Nicht-empathisch aufnehmen, würde er sich entweder selbst die Schuld geben, indem er die Aussage persönlich nimmt: Äh... ja, ich bin ein Dummkopf, dass ich das gemacht habe

oder er würde anderen die Schuld geben, indem er sie verurteilt:
Du bist zu misstrauisch

Gibt er jedoch Empathie, ist er in der Lage, ihre Du-Botschaften komplett auszublenden, sondern die Bedürfnisse und Gefühle seiner Frau zu verstehen:

Machst Du Dir Sorgen, weil Du gern hättest, dass wir uns in solchen Situationen besser absichern?
Er spürt die Gefühle und Bedürfnisse des anderen.




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Sonnenkind
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« Antworten #1 am: 14. November 2007, 20:20:29 »

Hallo!

Gibt es zu dem Thema Tipps, wie man sich im Alltag daran erinnern kann, was gerade wichtig an Empfindungen ist?

Ich finde das Beispiel sehr interessant und möchte gerne mehr dazu erfahren.

GLG
Sonnenkind
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Claudia
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« Antworten #2 am: 15. November 2007, 01:05:05 »

Hallo, Sonnenkind,


ich verstehe die Frage nicht richtig. Kannst Du mir bitte genauer sagen, was Du brauchst, wenn Du schreibst:
Zitat
wie man sich im Alltag daran erinnern kann, was gerade wichtig an Empfindungen ist?


Herzliche Grüße schickt

Claudia
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Wenn wir schon hier sind, können wir auch da sein


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« Antworten #3 am: 15. November 2007, 09:02:28 »

Hallo Sonnenkind, hallo Claudia,

ich kann das gut verstehen und sehe den Unterschied zwischen Theorie und Praxis auch, - leider. Ich schreibe hier kaum, obwohl ich registriert bin und das Thema ansich absolut spannend finde. Ich kann auch Rosenberg absolut nachvollziehen, kenne das Buch. Ich kann ihn in jedem Satz völlig nachvollziehen, verstehen. Und da habe ich dann das Gefühl, es gibt dem kaum noch etwas hinzuzufügen, - weil da einfach alles stimmig ist und *paßt.*

Ich denke schon, das ich MEIN Verhalten ändern muß, nicht das des anderen. Das kann ich nicht. Aber es ergibt sich ja immer auch von allein durch mein eigenes Verhalten. Und *giraffisch*ist nicht selten schwerer als englisch. ( das ich übrigens auch nicht kann  )

Rainer
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